Familie Pfister, Fricktal - meinbauer.ch
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Ein Hauch von Südamerika im Fricktal

Eingebettet in der weichen Hügellandschaft des Jurabogens liegt der Lindenhof von Reto und Yvonne Pfister und ihrer Tochter Zoé. Zusammen mit den Eltern von Reto, Werner und Rosmarie, sowie einem Lehrling halten sie hier Mutterkühe und pflegen Reben. Mit ihren Weizen-, Gersten- und Rapsflächen helfen sie mit, aus dem Fricktal eine abwechslungsreiche Augenweide zu machen.

Im Jahr 2014 – dem offiziellen UNO-Jahr der bäuerlichen Familienbetriebe – führen sie auf einer facebookseite stellvertretend für die Bauernfamilien im Kanton Aargau ein öffentliches Tagebuch über ihre Arbeit und ihr Leben. Du kannst daran teilhaben, indem du auf www.facebook.com/familiepfister «Gefällt mir» klickst oder ohne facebook-Konto vorbeischaust.

 

 

Steckbrief

Familie Pfister: Reto und Yvonne mit Tochter Zoé

41 ha landwirtschaftliche Fläche in der Talzone
2 ha Wald
Produktion nach ökologischem Leistungsnachweis, Natura Beef-Fleisch, IP-Suisse-Getreide

Tiere:

  • 30 Mutterkühe mit Kälbern
  • 1 Stier
  • 2 Alpakas
  • 20 Hühner
  • 1 Hund
  • 1 Katze

Kulturen:

  • 1.7 ha Reben
  • 16 ha Ackerbau (Gerste, Weizen, Raps Silomais)
  • 17 ha Wiesen und Weiden
  • 7.7 ha Ökoflächen, Hecken-, Feld- und Ufergehölze

Weitere Angebote:

  • Direktvermarktung von Natura-Beef und Wein
  • Gästebewirtung im Lindenhofstübli
  • Hoffeste
  • Stallvisite

 

 

Betrieb

IMG 6125Es ist überraschend schön, das Fricktal! Was manche allerdings nicht bemerken, weil sie die Autobahn nie verlassen. Wenn es genug regnet, leuchten im vom Kalkboden geprägten Gebiet saftige Wiesen, fruchtige Reben und farbige Ackerkulturen. Im Frühling sind die typischen Kirschbäume in schönster Blüte am auffälligsten. Hier auf einer kleinen Anhöhe im Aargauer Jura-Naturpark in der Gemeinde Bözen ist die Bauernfamilie Pfister zu Hause. Der Ort gehört zum Bezirk Brugg, liegt aber im Fricktal. Spontane Laufkundschaft verirrt sich kaum in‘s Hoflädeli der Pfisters, da der Betrieb rund 1.5 km ausserhalb von Bözen liegt.

Mit 1.7 Hektaren Reben – das sind gut eineinhalb Fussballfelder – ist der Rebbau ein wichtiges Standbein des Betriebes. Neben IP-Suisse zertifiziertem Getreide produziert der Hof Natura-Beef aus Mutterkuhhaltung, das sie direkt ab Hof verkaufen. Die hügeligen Flächen werden als Weidefläche und zur Futterproduktion für die Tiere genutzt.

Als besonderes Highlight beherbergt der Hof zwei Alpakas. Yvonne und Reto haben diese neugierigen Tiere auf einer Reise in Peru gesehen. «Solche möchten wir einmal haben», habe sie sich gesagt. Mit Enrique und Julio haben sie sich nun ein bisschen Südamerika in‘s Fricktal geholt. Das Füttern der Alpakas ist eine der Lieblingsarbeiten von Yvonne. In Zukunft will der Lehrlingsbetrieb den Hofladen weiter auszubauen.

 

 

Familie

IMG 6092Die Geschichte der Familie Pfister begann vor über 100 Jahren, als die Brüder Arnold und Emil Pfister an der Hauptstrasse im Dorf Bözen einen Bauernhof kauften. 1942 übernahmen Karl und Marie Pfister den Hof mit insgesamt 9 Hektaren Land. 1976 gaben sie ihn ihrem Sohn Werner und dessen Frau Rosmarie weiter. Die landwirtschaftliche Nutzfläche betrug damals rund 20 Hektaren mit Ackerbau, Milchwirtschaft, Viehzucht sowie Reben. Als die Autobahn durchs Fricktal gebaut wurde, musste auch Land der Familie Pfister daran glauben. Diese nutzten die Gelegenheit ausserhalb des Dorfs von grosszügigeren Platzverhältnissen zu profitieren und bauten den Lindenhof mit 25 ha Land den sie 1984 bezogen. Der damals moderne Boxenlaufstall war noch auf Milchkühe ausgerichtet. Erst 2001 gaben sie die Milchproduktion auf und stellten auf Mutterkühe um, vergrösserten die Rebfläche weiter und setzten vermehrt auf Direktverkauf. Der Betrieb beteiligte sich zudem am Natura 2002 Programm des Kantons. Dieses hat zum Ziel, Lebensräume für Nützlinge zu vernetzen und qualitativ aufzuwerten. 2012 kam schliesslich die nächste Generation zum Zug und Reto und Yvonne Pfister übernahmen das Zepter.

Reto ist nicht nur Bauer mit Leidenschaft. Neben dem Betrieb engagiert er sich auch in der lokalen Feuerwehr und hält sich im Turnverein Bözen fit. «Das schönste an meinem Beruf, ist, dass die Familie und die Kinder so nahe sind», findet er. «Wo sonst ist der Arbeitsplatz gleichzeitig auch das Zuhause.» Am liebsten mäht Reto Gras. «Es sieht nachher so ordentlich aus und man sieht, was man gemacht hat.» Auf dem Betrieb kann er auf die volle Unterstützung seines Vaters und eines Lehrlings zählen.

Seine Frau Yvonne arbeitete bis vor kurzem als Lehrerin. Doch weil auf dem Hof auch viel Arbeit für sie anfällt, hat sie ihre Teilzeitanstellung an der Schule letzten Sommer aufgegeben. Sie kümmert sich vor allem um die administrativen Dinge wie die Buchhaltung, und hilft mit im Direktverkauf. Bei Letzterem wird sie kräftig von Schwiegermutter Rosmarie unterstützt, die sich auch um die Gästebewirtung kümmert. In ihrer Freizeit ist Yvonne eine begeisterte Turnerin der Damenriege Effingen.

 

Bilder

 

Kontakt

Yvonne und Reto Pfister
Lindenhof 2
5076 Bözen
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

www.pfister-boezen.ch

 

end faq

 

 

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