Familie Keiser-Arnold, Eigenthal - meinbauer.ch
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Zu Hause wo andere Ferien machen

Majestätisch thront der Pilatus über dem oft nebelverhangenen Tal. Hier – einem beliebten Naherholungsgebiet der Stadt Luzern und Landschaftsschutzgebiet – ist die Bauernfamilie Keiser-Arnold und ihre verschiedenen Tiere zu Hause. Der Ganzjahresbetrieb Unterlauelen liegt am Ende des luzernerischen Eigenthals, gehört jedoch zur Gemeinde Hergiswil NW. Hansueli und Andrea Keiser mit ihren Kindern Antonia, Benjamin und Anina und den Grosseltern Alois und Margrit Keiser.

Im Jahr 2014 – dem offiziellen UNO-Jahr der bäuerlichen Familienbetriebe – führen sie auf einer facebookseite stellvertretend für die Bauernfamilien im Kanton Nidwalden ein öffentliches Tagebuch über ihre Arbeit und ihr Leben. Du kannst daran teilhaben, indem du auf www.facebook.com/familiekeiser «Gefällt mir» klickst oder ohne facebook-Konto vorbeischaust.

 

Steckbrief

Familie Keiser-Arnold: Hansueli und Andrea mit Antonia, Benjamin und Anina

27 ha landwirtschaftliche Fläche in der Bergzone 3

Produktion nach ökologischem Leistungsnachweis

Tiere:

  • 13 Mutterkühe mit Kälbern
  • 8 Ziegen mit Gitzi
  • 15 Schafe mit Lämmern
  • 3 Yaks
  • 2 Esel

Weitere Angebote:

  • Wanderweg durch den Stall
  • Schlafen im Bergheu
  • Baden im Hot Pot
  • Bärgbuiräolympiade
  • Alplädeli (Fleisch, Alpkäse, Honig, Sirup, Salatsaucen,…)
  • Schule auf dem Bauernhof
  • Schneeschuhtouren 

 

Betrieb

Hof KeiserDer Ganzjahresbetrieb Unterlauelen umfasst rund 27 ha Wiesen und Weiden. Davon leben die Mutterkühe, Ziegen und Schafe des Betriebs. Im Sommer werden auf der angrenzenden Alp Oberlauelen neben den eigenen Tieren zusätzlich ca. 60 fremde Rinder gesömmert. Den Betrieb hat die Familie Keiser seit 1957 in einem langfristigen Vertrag von der Kooperation Hergiswil gepachtet. Er liegt in einem Gebiet, das zum Bundesinventar der Landschaften von nationaler Bedeutung und zu einer Gewässerschutzzone gehört. Deshalb brauchte die Familie Keiser für den Bau des neuen Stalls eine Spezialbewilligung des Kantons.

Wer auf dem Wanderweg bei Keisers durchspaziert, wird aufgefordert, den Weg durch den Stall zu nehmen. Einblick in ihre Arbeit bekommen auch jene, die bei ihnen im duftenden Bergheu übernachten, im Hot Pot baden oder im Rahmen des Schulunterrichts auf den Hof kommen. Früher gehörte zum Betrieb auch die Alpwirtschaft «Unterlauelen». Diese Gastwirtschaft führt heute Christoph Keiser mit seiner Familie, der Bruder von Hansueli. Das Yakpaar war übrigens ein Hochzeitsgeschenk für Andrea und Hansueli. Unterdessen gab es Nachwuchs und so erfreuen heute drei Tiere mit ihren eindrücklichen Hörner und dem zottigen Fell nicht nur die Keisers, sondern alle die vorbeikommen.

Die Produkte des Betriebs verkaufen die Keisers zu grossen Teilen direkt. Fast die Hälfte des Fleischs übernimmt der Bruder für die Verpflegung der Gäste in seinem Restaurant. Ein Viertel geht an einen Metzger in der Region, der die gute Qualität schätzt. Den Rest des Fleisches kaufen Kunden direkt bei Keisers und im Alplädeli. Dieses umfasst neben Fleisch weitere Hofprodukte wie Sirup, Salatsauce, Alpkäse (aus der Region) oder Tannschösslighonig. Wichtig für das Einkommen der Familie ist der Agrotourismus mit den Übernachtungen im Heu, «Bärgbuiräolympiade» und dem Hot Pot. In Zukunft wollen die Keisers zusätzlich eine kleine «Privathütte» zum Schlafen aufstellen.

 

 

Familie

Andrea und Kinder beim HeuenSeit 2007 führen Hansueli und Andrea gemeinsam den ganzjährigen Alpbetrieb Unterlauelen. Im Sommer ist auch die Alp Oberlauelen weiter oben am Berg bewirtschaftet. Hansueli ist für die Landwirtschaft sowie das Alplädeli verantwortlich. Das bedeutet, dass man ihn auch in der Küche antrifft, zum Beispiel wenn er Tannschösslighonig zubereitet. Am liebsten arbeitet er aber draussen in der Natur. «Ich würde mir manchmal etwas mehr Wertschätzung für die Landwirtschaft wünschen», sagt er. Eine schöne, gut gepflegte Weide bedeute – auch wenn das niemand sähe – viele Stunden strenge Arbeit. Hansueli ist zudem in der Samichlausgesellschaft aktiv und als ehemaliger Schwinger trainiert er zwischendurch die Jungschwinger und seit bald 2 Jahren ist er Mitglied vom Vorstand des Bauernverband Nidwalden und in mehrern Komissionen tätig. Ausserdem unterrichtet er einige Lektionen im Rahmen von "Agro Image".

Andrea kümmert sich neben Haushalt, Kindern und Büro/Buchhaltung um die Gäste auf dem Hof. Obwohl im ländlichen Urnerland aufgewachsen, war es nie ihr Ziel Bäuerin zu werden. Das änderte sich erst, als sie Hansueli kennen lernte. Heute sagt sie: «Für Kinder gibt es keinen besseren Ort zum Aufwachsen als ein Bauernhof.» In ihrer Freizeit hilft sie mit, Kleinkinderfeiern zu organisieren. Was sich sowohl Hansueli wie Andrea wünschen, wäre ein bisschen mehr Freizeit und wieder einmal eine längere Reise! 2014 ist es voraussichtlich soweit….

Grossvater Alois arbeitet vor allem im Sommer nach wie vor kräftig mit: Er verbringt den Sommer zum 58. Mal auf der Alp Oberlauelen. Dort hütet er zwischen Juni und September die eigenen Mutterkühe mit ihren Kälbern sowie die Schafe und Lämmer und rund 60 fremde Rinder. Grossmutter Margrit kocht immer wieder gerne für die Heuer oder hütet die Kinder.

 

Bilder

 

Kontakt

Hansueli und Andrea Keiser-Arnold
Lauelenwald 1
6013 Eigenthal
041 497 47 01

www.unterlauelen.ch

 

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